DIE UGANDA-REISE im 2028

Seit vielen Jahren bereise ich das südliche Afrika. In Südafrika habe ich inzwischen sogar ein zweites Zuhause – direkt am Crocodile River, unmittelbar am Krüger Nationalpark. Afrika ist für mich längst nicht nur ein Reiseziel, sondern eine Leidenschaft, die mich nie mehr losgelassen hat.
Vor einigen Jahren durfte ich gemeinsam mit einem Freund Uganda entdecken. Was ursprünglich als Reise begann, wurde schnell zu einer tiefen Faszination. Dieses Land hat mich so berührt, dass ich seither bereits siebenmal zurückgekehrt bin – und jedes Mal aufs Neue begeistert war.
Wer einmal freilebenden Berggorillas begegnen möchte, kommt an Uganda nicht vorbei. Es gibt kaum Worte für den Augenblick, wenn Sie – begleitet von erfahrenen Rangern und Fährtenlesern – nach einer spannenden Wanderung plötzlich einem mächtigen Silberrücken gegenüberstehen. Ein Erlebnis, das unter die Haut geht und für immer in Erinnerung bleibt.
Doch Uganda ist weit mehr als seine berühmten Gorillas. Das Land begeistert mit einer unglaublichen Vielfalt an Landschaften und einer faszinierenden Tierwelt. Ob die Big Five, Schimpansen, Baumlöwen, seltene Vogelarten oder unzählige andere Wildtiere – Uganda überrascht jeden Tag aufs Neue. Sanfte Hügel, üppig grüne Wälder, glitzernde Seen und unzählige Inseln verleihen diesem Land eine fast märchenhafte Kulisse.
Wir wohnen in sorgfältig ausgewählten, luxuriösen Lodges. Gleichzeitig liegt es mir am Herzen, Ihnen auch das authentische Uganda näherzubringen. Deshalb besuchen wir an einem Sonntag gemeinsam einen Gottesdienst – ein unvergessliches Erlebnis voller Lebensfreude, Musik und Herzlichkeit. Begegnungen wie diese lassen sich nicht planen – sie entstehen durch Vertrauen und langjährige Freundschaften vor Ort. Genau deshalb sind sie etwas ganz Besonderes und in dieser Form kaum bei einem anderen Reiseveranstalter zu finden.

Hier erleben Sie Afrika, wie viele es sich erträumen: ursprünglich, farbenfroh, herzlich und voller Lebensfreude. Ein Land mit unglaublich gastfreundlichen Menschen, dass seine Besucher mit offenen Armen empfängt.
In grossen Teilen Ugandas spielt der internationale Tourismus noch immer eine untergeordnete Rolle. Genau das macht den besonderen Reiz dieses Landes aus. Es ist ein Reiseziel für Menschen, die das Echte suchen, das Ursprüngliche schätzen und sich gerne auf neue Begegnungen einlassen – mit einer kleinen Prise Abenteuer.

Kommen Sie mit uns auf eine Reise voller unvergesslicher Tierbegegnungen, eindrücklicher Landschaften und herzlicher Menschen. Ich bin überzeugt: Uganda wird auch Sie in seinen Bann ziehen. Ich verspreche Ihnen keine gewöhnliche Rundreise – sondern Erlebnisse, die Sie noch lange nach Ihrer Rückkehr begleiten werden.

Herzlichst
HP Dubler

Die Uganda-Reise mit HP Dubler


√  Exklusive Reise in kleiner Gruppe mit 4, 5 oder 6 Personen

√  Einzigartige Möglichkeit, Berggorillas in nächster Nähe zu haben. In den Nebelbergen des Bwindi Impenetrable Nationalpark lernen wir den natürlichen Lebensraum dieser einzigartigen Spezies kennen – ein bewegendes Erlebnis!

√  Fahrt auf dem Kazinga-Kanal – Vögel aller Arten, Krokodile, Elefanten, Flusspferde, Büffel etc.  – alles direkt vor unsere Linse.

√  Safari im Ishasha-Sektor, wo wir die grosse Chance haben, die berühmten baumkletternden Löwen zu beobachten (und zu fotografieren).

√  Luxus Lodges und ein Kirchenbesuch mitten im Dorf auf der gleichen Reise: versprochen – das haben Sie so noch nie erlebt!

 Schimpansen-Trekking im Regenwald. Die Aussicht, die gellenden Rufe der Affen zu hören und diese Tiere zu sehen, ist sehr hoch – und entschädigt für den mitunter etwas anstrengenden (aber fantastischen!) Fussmarsch durch teilweise dichten Dschungel.

√  Einzigartige und eindrückliche Landschaften, Seen mit verschiedenen Lichtstimmungen, Menschen und Kulturen werden uns immer wieder in Staunen versetzen.

√  Professionelle Betreuung von HP Dubler

Reiseverlauf
17 Tage Uganda-Highlight’s
25. Januar – 12. Februar 2028

Flug ab Zürich via Brüssel oder via Dubai nach Entebbe. Gerne helfen wir Ihnen beim Planen, Buchen oder Organisieren.
Ankunft in Entebbe am Nachmittag oder Abend, wo uns unser Guide Sie bereits erwartet. Transfer und Übernachtung in einer schönen Lodge in der Nähe des Flughafens.

TAG 1

Willkommen in Uganda

Heute beginnt unsere gemeinsame Reise durch eines der vielfältigsten Länder Afrikas. Nach dem Flug von Zürich erreichen wir Entebbe, am Ufer des Viktoriasees. Vielleicht sind wir nach der langen Anreise etwas müde – vielleicht aber auch voller Vorfreude auf das, was vor uns liegt.
Für mich ist dieser erste Abend immer etwas Besonderes. Nicht, weil bereits grosse Erlebnisse auf uns warten, sondern weil Afrika Zeit braucht. Zeit zum Ankommen, zum Durchatmen und zum Umschalten.
Unsere kleine Lodge bietet dafür den passenden Rahmen. Vielleicht hören wir bereits die ersten unbekannten Vogelstimmen oder entdecken die üppige Vegetation des Gartens. Morgen beginnt unser Uganda-Abenteuer. Heute dürfen wir einfach ankommen.

Übernachtung: The Boma Hotel

TAG 2

Ein Vogel, den man nicht vergisst

Nach dem Frühstück fahren wir zum Mabamba-Sumpf. Mit kleinen Booten gleiten wir lautlos durch die schmalen Wasserwege zwischen den Papyruspflanzen. Unser Ziel ist der Schuhschnabel.
Ich erinnere mich noch gut an meine erste Begegnung mit einem Schuhschnabel. Ehrlich gesagt wusste ich im ersten Moment gar nicht so recht, was ich von diesem Vogel halten sollte. Das Teil ist einfach unglaublich cool! Je länger man ihn beobachtet, desto faszinierender wird er. Ich freue mich jedes Mal, wenn wir einen entdecken – und fast noch mehr freue ich mich auf die Reaktion unserer Gäste, die ihn zum ersten Mal sehen. Ob wir heute einen finden? Das entscheidet wie immer die Natur.
Und selbst wenn er sich heute nicht zeigen sollte, lohnt sich diese Bootsfahrt. Eisvögel schiessen über das Wasser, Reiher stehen regungslos im Schilf und mit etwas Glück zeigt sich sogar ein Fischotter.
Am Nachmittag bleibt Zeit, Entebbe etwas besser kennenzulernen. Wer Lust hat, begleitet mich auf den lokalen Markt oder unternimmt eine kleine Rundfahrt. Es sind oft gerade diese ersten Begegnungen mit den Menschen, die den Blick auf ein Land prägen.

Übernachtung: The Boma Hotel

TAG 3

Uganda von oben

Nach einem gemütlichen Frühstück wartet bereits das nächste Abenteuer. Mit einer Cessna fliegen wir in den Norden Ugandas, mitten in den Murchison-Falls-Nationalpark.
Ich freue mich auf diesen Flug – jedes Mal. Nicht, weil er spektakulär sein muss. Sondern weil er zeigt, wie vielfältig Uganda ist. Unter uns wechseln sich grüne Hügel, Flüsse, kleine Dörfer und weite Landschaften ab. Plötzlich wird sichtbar, wie viel Natur dieses Land noch besitzt.
Nach der Landung beginnt unsere Safari nicht erst im Nationalpark. Oft begegnen uns schon auf der Fahrt zur Lodge die ersten Tiere. Vielleicht sind es Giraffen, vielleicht Elefanten oder eine Gruppe Warzenschweine, die gemächlich unseren Weg kreuzt.
In Afrika lohnt es sich, vom ersten Moment an aufmerksam zu sein. Wenn es die Zeit erlaubt, unternehmen wir am späteren Nachmittag bereits unsere erste Pirschfahrt.

Übernachtung: Murchison River Lodge

TAG 4

Dem Nil ganz nah

Heute klingelt der Wecker etwas früher. Gerade in den ersten Morgenstunden ist die Tierwelt besonders aktiv, und ich mag diese Stimmung sehr. Die Luft ist noch angenehm kühl, langsam färbt sich der Himmel orange und die Savanne erwacht.
Was uns heute begegnet, weiss niemand. Vielleicht beobachten wir eine Elefantenfamilie auf dem Weg zum Wasser. Vielleicht kreuzt eine Giraffe unseren Weg oder wir entdecken Löwen, die nach einer erfolgreichen Nacht noch im hohen Gras ruhen. Genau das fasziniert an jeder Safari: Keine gleicht der anderen.
Am Nachmittag wechseln wir die Perspektive. Mit dem Boot fahren wir den Victoria-Nil hinauf. Während wir gemütlich über das Wasser gleiten, lohnt sich der Blick nicht nur ans Ufer. Flusspferde tauchen neben dem Boot auf, Krokodile liegen regungslos auf den Sandbänken, und über uns ziehen Schreiseeadler ihre Kreise.
Je näher wir den Murchison Falls kommen, desto stärker wird das Donnern des Wassers. Hier zwängt sich der Nil durch eine schmale Felsspalte – ein eindrückliches Naturschauspiel, das zeigt, welche Kraft dieser Fluss besitzt.
Am Abend sitzen wir vielleicht noch einen Moment auf der Terrasse unserer Lodge und lassen den Tag Revue passieren.

Übernachtung: Murchison River Lodge

TAG 5

Jeder Tag schreibt seine eigene Geschichte

Auch heute verbringen wir den Morgen auf dem Wasser. Unsere Bootsfahrt führt uns in Richtung Nildelta. Ich mag diese Landschaft besonders, weil sie jeden Tag ein wenig anders aussieht. Mal liegt Nebel über dem Wasser, mal spiegeln sich die Wolken im Nil und manchmal begleitet uns fast die ganze Strecke ein Schreiseeadler. Natürlich halten wir auch heute Ausschau nach dem Schuhschnabel. Ob er sich zeigt, entscheidet wie immer die Natur. Und genau das ist gut so.
Am Nachmittag sind wir nochmals mit unserem Safari-Fahrzeug unterwegs. Viele Gäste fragen mich, ob eine zweite oder dritte Pirschfahrt überhaupt noch spannend sei. Meine Antwort ist immer dieselbe. Die Landschaft bleibt vielleicht dieselbe – die Geschichte des Tages ist es nie. Vielleicht begegnen wir heute einer Büffelherde. Vielleicht einer Hyäne. Vielleicht sehen wir minutenlang gar kein grösseres Tier und freuen uns stattdessen über einen farbenprächtigen Bienenfresser direkt neben unserem Fahrzeug. Genau diese Vielfalt macht Afrika für mich so besonders.
Den Tag lassen wir in aller Ruhe bei einem Sundowner ausklingen. Kein grosses Programm. Einfach Zeit, um den Blick über den Nil schweifen zu lassen.

Übernachtung: Murchison River Lodge

TAG 6

Unterwegs durch das grüne Uganda

Heute lassen wir den Nil hinter uns und fahren in Richtung Kibale-Nationalpark. Die Strecke gehört für mich zu den schönsten des Landes. Nicht wegen eines einzelnen Höhepunktes. Sondern weil sie zeigt, wie unterschiedlich Uganda sein kann.
Unterwegs passieren wir kleine Dörfer, lebhafte Märkte und endlose Teeplantagen. Kinder winken uns lachend zu, Händler bieten ihre Früchte am Strassenrand an und immer wieder lohnt es sich, einfach aus dem Fenster zu schauen und das Leben an sich vorbeiziehen zu lassen.
Ich finde, gerade solche Fahrtage gehören zu einer Reise dazu. Sie verbinden die grossen Erlebnisse miteinander und geben Zeit, das bisher Erlebte etwas wirken zu lassen.
Gegen Abend erreichen wir den Papaya Lake. Wenn es die Zeit zulässt, nehmen wir uns hier noch einen Moment für die Aussicht. Die Ruhe, das Licht und der Blick über den See machen diesen Ort für mich zu etwas Besonderem. Morgen wartet der Regenwald. Und mit ihm unsere nächsten Verwandten.

Übernachtung: Papaya Lake Lodge

TAG 7

Dem Regenwald zuhören

Heute tauschen wir die offene Savanne gegen den dichten Regenwald des Kibale-Nationalparks. Bevor wir loslaufen, erklärt uns unser Ranger, worauf wir achten sollen. Und schon nach wenigen Schritten verändert sich die Stimmung. Das Licht fällt nur noch vereinzelt durch das Blätterdach, die Luft ist angenehm feucht und überall sind Geräusche zu hören. Ich mag diesen Wald. Nicht nur wegen der Schimpansen. Sondern weil er einen automatisch etwas langsamer werden lässt.
Wer genau hinhört, entdeckt erstaunlich viel: Vogelstimmen, das Rascheln der Blätter oder plötzlich einen Ruf hoch oben in den Baumkronen. Vielleicht sind sie ganz in unserer Nähe. Vielleicht müssen wir noch etwas weitergehen. Und dann sehen wir die ersten Schimpansen.
Ich finde es immer wieder spannend, ihnen einfach zuzuschauen. Manche turnen scheinbar mühelos durch die Baumwipfel, andere sitzen ganz ruhig beieinander. Je länger man beobachtet, desto mehr entdeckt man.
Am Nachmittag besuchen wir das Bigodi Wetland Sanctuary. Auch hier geht es weniger darum, möglichst viele Tiere zu sehen. Vielmehr ist es eine Gelegenheit, diesen Lebensraum besser kennenzulernen – mit etwas Glück begegnen wir weiteren Primaten, farbenfrohen Vögeln oder Schmetterlingen.

Übernachtung: Papaya Lake Lodge

TAG 8

Begegnungen

Heute steht etwas ganz anderes im Mittelpunkt. Wir besuchen einen Gottesdienst in einem kleinen Dorf. Ich freue mich jedes Mal auf diesen Morgen. Nicht, weil ich weiss, was passieren wird. Sondern weil ich es nie genau weiss. Jeder Gottesdienst ist anders. Die Lieder, die Predigt, die Stimmung – nichts lässt sich planen. Wir sind Gäste. Und genau so werden wir auch empfangen.
Für mich gehören diese Stunden zu den wertvollsten der Reise. Nicht wegen eines besonderen Programmpunktes. Sondern wegen der Begegnungen.
Am Nachmittag fahren wir weiter in den Queen Elizabeth Nationalpark. Mit jedem Kilometer verändert sich die Landschaft. Die grünen Hügel weichen offenen Savannen, Akazien prägen das Bild und immer wieder lohnt sich ein Blick aus dem Fenster.
Afrika überrascht oft dann, wenn man gerade nichts erwartet.

Übernachtung: Bush Lodge

TAG 9

Zeit für Safari

Den Morgen verbringen wir auf dem Kazinga-Kanal. Ich freue mich jedes Mal auf diese Bootsfahrt. Nirgendwo sonst in Uganda kommen wir Elefanten, Flusspferden oder Büffeln so entspannt und gleichzeitig so nahe. Es ist keine Seltenheit, ganze Elefantenfamilien beim Baden oder Trinken zu beobachten, während Flusspferde nur wenige Meter neben unserem Boot auftauchen.
Und während die meisten den Blick auf die grossen Tiere richten, lohnt es sich, zwischendurch auch einmal etwas näher ans Ufer zu schauen. Oft sitzt dort ein farbenprächtiger Eisvogel oder ein Schreiseeadler wartet geduldig auf seinen nächsten Fisch.
Für mich gehört diese Bootsfahrt jedes Mal zu den schönsten Naturerlebnissen der Reise. Nicht spektakulär im lauten Sinn. Sondern einfach unglaublich lebendig.

Übernachtung: Bush Lodge

TAG 10

Heute lohnt sich der Blick nach oben

Der Ishasha-Sektor ist vor allem für seine baumkletternden Löwen bekannt. Ob wir sie entdecken werden? Das weiss niemand. Und genau deshalb schauen wir heute nicht nur über die Savanne. Sondern immer wieder auch in die Äste der grossen Feigenbäume.
Ich erinnere mich noch gut an das erste Mal, als ich einen Löwen im Baum gesehen habe. Obwohl ich wusste, dass es sie hier gibt, musste ich zweimal hinschauen. Es wirkt einfach ungewohnt. Vielleicht geht es Ihnen heute ähnlich. Und falls sich die Löwen gerade einmal nicht zeigen sollten, bleibt uns immer noch eine wunderschöne Landschaft mit vielen anderen Tieren. Denn auch das gehört zu Afrika. Nicht alles zeigt sich auf Bestellung.

Übernachtung: Ishasha Wilderness Camp

TAG 11

Vorfreude

Heute Morgen unternehmen wir noch einmal eine Pirschfahrt. Vielleicht entdecken wir noch einen Löwen im Baum. Vielleicht schenkt uns der Park eine ganz andere Begegnung. Anschliessend fahren wir weiter in den Bwindi Impenetrable Forest.
Je näher wir dem Regenwald kommen, desto dichter wird die Vegetation. Die Luft wird kühler, Nebelschwaden ziehen durch die Täler und langsam wächst die Vorfreude. Viele Menschen reisen wegen der Berggorillas nach Uganda. Morgen werden wir verstehen, weshalb.
Ich wünsche mir für diesen Abend, dass wir früh schlafen gehen. Nicht weil wir müde sind. Sondern weil wir morgen genügend Zeit haben möchten. Zeit zum Staunen.

Übernachtung: Gorilla Forest Lodge

TAG 12

Zu Gast bei den Berggorillas

Heute sind wir nicht die Entdecker. Heute sind wir Gäste. Nach einer Einführung durch die Ranger machen wir uns auf den Weg. Wie lange wir unterwegs sein werden, wissen wir noch nicht. Die Gorillas leben frei. Sie warten nicht auf uns. Und genau das macht diese Begegnung für mich so besonders. Mit jedem Schritt wird es ruhiger. Plötzlich bleibt unser Ranger stehen. Er hebt kurz die Hand. Und irgendwo zwischen den Blättern bewegt sich etwas. Vielleicht sitzt dort ein Silberrücken. Vielleicht spielt ein Jungtier. Vielleicht beobachten wir einfach eine Gorillafamilie bei ihrem Alltag. Eine Stunde dürfen wir bei ihnen verbringen. Eine Stunde, in der kaum jemand viel spricht.

Ich habe diese Begegnung inzwischen mehrmals erleben dürfen. Und trotzdem empfinde ich jedes Mal grossen Respekt.

Wenn wir den Wald später wieder verlassen, erhalten wir tatsächlich ein Gorilla-Trekking-Diplom. Es erinnert daran, dass wir diesen besonderen Tag erlebt haben. Viel wertvoller als das Diplom sind für mich jedoch die Erinnerungen, die jeder mit nach Hause nimmt. Und die sehen bei jedem Menschen ein wenig anders aus. Vielleicht ist es der Blick eines Silberrückens. Vielleicht ein neugieriges Jungtier. Vielleicht einfach die Stille des Regenwaldes. Genau deshalb kehre ich immer wieder hierher zurück.

Übernachtung: Gorilla Forest Lodge

TAG 13

Ein ruhiger Reisetag

Nach den Eindrücken der vergangenen Tage lassen wir den heutigen Morgen etwas gemütlicher angehen. Während wir durch die hügelige Landschaft des südwestlichen Ugandas fahren, bleibt genügend Zeit, die Begegnung mit den Gorillas noch etwas nachklingen zu lassen. Oft entstehen gerade auf solchen Fahrten die schönsten Gespräche – über Afrika, über die Natur oder einfach über das Erlebte.
Am Nachmittag erreichen wir unsere Lodge mit Blick auf den Bwindi-Regenwald. Ich sitze hier jedes Mal gerne noch einen Moment auf der Terrasse. Ohne Programm. Ohne Hektik. Vielleicht mit einem Gin Tonic in der Hand und dem Blick über diese wunderschöne Landschaft. Manchmal braucht eine Reise genau solche Momente. Einfach sitzen. Schauen. Und den Tag nochmals Revue passieren lassen.

Übernachtung: Gorilla Mist Camp

TAG 14

Ein Dorf, das man nicht einfach besucht

Heute fahren wir nach Kiyebe. Es ist eines jener Dörfer, die kaum jemand zufällig entdeckt. Genau deshalb freue ich mich immer besonders auf diesen Tag. Hier geht es nicht darum, möglichst viel zu sehen. Es geht ums Begegnen. Gemeinsam pflanzen wir vielleicht einen Baum, schauen den Dorfbewohnern bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter oder geniessen ein einfaches, frisch zubereitetes Mittagessen. Wer möchte, darf natürlich auch das lokale Bier kosten. (Keine Sorge – wir müssen danach ja nicht mehr selbst fahren. 😉). Dieser Tag zeigt, dass Gastfreundschaft nichts mit Luxus zu tun hat. Die Menschen besitzen oft wenig. Und doch geben sie unglaublich viel.
Vielleicht bleibt Ihnen genau diese Begegnung besonders in Erinnerung.

Übernachtung: BirdNest Resort

TAG 15

Die Schweiz Afrikas

Heute nehmen wir uns bewusst etwas mehr Zeit. Der Lake Bunyonyi gehört zu den ruhigsten Orten Ugandas. Wenn am Morgen leichter Nebel über dem Wasser liegt und langsam die ersten Einbäume unterwegs sind, scheint die Zeit fast ein wenig langsamer zu vergehen.
Vielleicht unternehmen wir einen Spaziergang. Mit etwas Aufmerksamkeit entdecken wir dabei vielleicht sogar eines der faszinierenden Dreihorn-Chamäleons. Mal schauen, wer von uns heute die besten Augen hat 😉. Vielleicht geniessen wir einfach die Aussicht. Oder versuchen uns – wer Lust hat – selbst einmal in einem traditionellen Einbaum.
Es muss nicht jeder Tag voller Aktivitäten sein. Ich finde, gerade diese ruhigen Momente machen eine Reise erst komplett. Am späteren Nachmittag fahren wir weiter nach Kisoro.

Übernachtung: Chameleon Hill Lodge

TAG 16

Die Goldmeerkatzen und die Batwa

Heute begegnen wir einer weiteren Primatenart Ugandas. Die Goldmeerkatzen sind deutlich kleiner als Gorillas oder Schimpansen – dafür umso neugieriger und unglaublich flink unterwegs. Es macht richtig Spass, ihnen zwischen den Bambusstämmen zuzuschauen.
Fast genauso spannend finde ich jedoch den Nachmittag. Wir besuchen die Batwa, die ursprünglichen Bewohner dieser Wälder. Ihre Geschichten erzählen von einem Leben, das über Generationen eng mit dem Regenwald verbunden war.
Ich finde es schön, dass wir nicht nur Tiere kennenlernen, sondern auch Menschen, die Uganda geprägt haben und bis heute Teil seiner Geschichte sind.

Übernachtung: Chameleon Hill Lodge

TAG 17

Noch einmal Afrika geniessen

Heute heisst es langsam Abschied nehmen. Mit dem kleinen Buschflugzeug fliegen wir zurück nach Entebbe. Ich schaue während dieses Fluges meistens gerne aus dem Fenster. Nicht, weil ich etwas Bestimmtes suche. Sondern weil ich versuche, die vielen Eindrücke der vergangenen Tage nochmals an mir vorbeiziehen zu lassen.
Je nach Flugzeit bleibt uns noch etwas Zeit am Viktoriasee oder im Botanischen Garten. Vielleicht trinken wir gemeinsam noch einen Kaffee. Vielleicht kaufen wir noch das eine oder andere kleine Mitbringsel. Oder wir geniessen einfach die letzten Stunden in Uganda.
Auch Abschiednehmen gehört zum Reisen.

TAG 18

Bis bald, Uganda

Heute landen wir wieder in der Schweiz. Im Gepäck befinden sich Erinnerungen, Fotos und vielleicht auch ein paar Mitbringsel. Ich hoffe aber, dass Sie noch etwas anderes mit nach Hause nehmen. Vielleicht die Gelassenheit Ugandas. Vielleicht die Herzlichkeit seiner Menschen. Vielleicht den Blick eines Silberrückens. Oder einfach die Freude, ein Land kennengelernt zu haben, das sich seinen ursprünglichen Charakter bewahrt hat.
Wenn ich nach einer Reise nach Hause komme, freue ich mich immer wieder auf mein Zuhause. Und gleichzeitig weiss ich schon nach kurzer Zeit: Ich werde wieder zurückkehren. Vielleicht geht es Ihnen eines Tages ähnlich. Ich würde mich freuen. 

Afrika entdecken. Mit Respekt. Mit Zeit. Mit offenen Augen

PREISE & LEISTUNGEN
17 Tage UGANDA – Highlights !
25. Januar – 12. Februar 2028
√  bei 6 Personen   2028er Preise noch offen
√  bei 5 Personen   2028er Preise noch offen
√  bei 4 Personen   2028er Preise noch offen
√  Einzelzimmerzuschlag: 2028er Preise noch offen

GUT ZU WISSEN

√  Unser Fahrzeug: Wir reisen in einem komfortablen, allradgetriebenen Geländefahrzeug. Der Jeep verfügt über eine Dachluke, welche bestens zum Beobachten und Fotografieren der Tiere dient.

√  Land & Leute: Uganda wird oft als die Perle Afrikas bezeichnet und ist größtenteils sehr hügelig und auffallend grün. Savannen- und Berglandschaften bieten reizvolle Kontraste. Nebst den weltberühmten Berggorillas im Südwesten und den Schimpansen im Kibale Forest bietet Uganda jedoch noch viel mehr.

√  Gorilla-Trekking: Eine frühzeitige Reiseanmeldung empfiehlt sich, um die Bewilligung für den Gorilla Besuch zu gewährleisten. Pro Tag sind nur sehr wenige Bewilligungen verfügbar. Maximum 8 Teilnehmer werden pro Gorilla-Familie zugelassen. Eine Gorilla Pirsch kann, je nach Aufenthaltsort der Gorilla-Familien, eine anstrengende Angelegenheit sein (bis zu 6 h Marschzeit). Die Begegnung mit den Gorillas ist sehr wahrscheinlich, kann jedoch nicht garantiert werden.

√  Sprache und Währung: Die Amtssprache ist Swahili und Englisch. Bildungs- und Verkehrssprache ist Englisch. Daneben gibt es noch ca. 40 Stammessprachen. Schweizer Franken kann man am internationalen Flughafen in Entebbe sowie in größeren Städten in Landeswährung tauschen. Ebenso werden landesweit US-Dollar akzeptiert und gewechselt. Hierzu muss es sich aber um neue Scheine handeln.Kreditkarten werden nur selten akzeptiert.

√  Zeitverschiebung: Die Zeitverschiebung beträgt während der Winterzeit + 2 Stunden.

√  Klima: Uganda liegt am Äquator und zum Großteil auf einer Hochebene von rund 1000 m ü. M. Für Europäer liegen die Temperaturen in weiten Teilen des Landes bei angenehmen 20-30°C, tagsüber selten über 30°C, nachts meist unter 20°C. Die Luftfeuchtigkeit ist angenehm. Es gibt 2 Trockenperioden (Juni bis August & Dezember bis Februar), dazwischen sind kleinere Regenfälle möglich, die sich aber im Rahmen halten.

√  Gepäck: Unser Gepäck sollte leicht und nicht sperrig sein. Wir empfehlen Reisetaschen anstelle von Hartschalenkoffern (max. 15 kg – s.u. „Flug“)

√  Flug: Unser Inlandflug von Kisoro nach Entebbe wird mit einem Propellerflugzeug durchgeführt. Die Gepäcklimite beträgt 15 kg pro Person.

√  Wasser: Leitungswasser ist nicht trinkbar, das Wasser sollte daher gekauft oder abgekocht werden. Auch zum Zähneputzen kein Leitungswasser verwenden. (Wasser wird immer von uns organisiert und ist natürlich immer inklusive.)

√  Kleidung:  Sommerkleidung aus atmungsaktivem Material wird für das ganze Jahr empfohlen. Für die Morgenstunden oder späteren Abendstunden empfehlen wir Ihnen einen dünnen Pullover bzw. eine Fleece-Jacke. Für die Dämmerung oder am früheren Abend sollten Sie zumindest eine lange Hose und langärmliges Hemd/Bluse tragen, um Mückenstiche zu vermeiden. Gutes Schuhwerk für die Trekkings sind ebenfalls empfohlen.

√ Fotografieren und Beobachten: Spiegelreflex- oder Systemkamera mit Weitwinkel-, Makro- und Tele-Objektiv. Genügend Akkus und Speicherkarten, Polarisations-Filter, Gutes Fernglas.

√ Schweizer Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Uganda ein Visum. Zur Einreise nach Uganda wird ein mindestens 3 Monate nach Rückkehr gültiger Reisepass benötigt.

√  Wichtiger Hinweis: Reisende nach Uganda müssen bei Einreise über ein Drittland (z.B. Kenia) den Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erbringen, da sonst die Einreise verweigert werden kann. Uganda selbst zählt zu den Gelbfiebergebieten, eine Schutzimpfung ist daher anzuraten.

√  Gesundheit: Eine ausreichende ärztliche Versorgung ist nur in den größeren Städten Ugandas gewährleistet. Daher sollte jeder Reisende genügend persönliche Medikamente sowie eine Reiseapotheke mit Insektenschutz, Verbandszeug und Schmerzmitteln im Reisegepäck haben. Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Zu Ihrer eigenen Sicherheit raten wir zur Hepatitis A Impfung, einer Malaria-Prophylaxe und einer Gelbfieberimpfung.

Bitte lassen Sie sich dazu von Ihrem Hausarzt oder einem Tropen-Arzt betreffend „Impfschutz“ beraten. Gerne geben wir Ihnen die Adresse eines uns bekannten Tropen-Arztes weiter. Da Bilharziose in einigen der Süßwasserseen des Landes vorkommt, raten wir davon ab, in Uganda in Süßwasserseen zu baden.

√  Programmänderungen infolge schlechtem Wetter oder anderen „afrikanischen Vorkommnissen“ vorbehalten 🙂

Im Preis inbegriffen:

  • 16 Übernachtungen
  • Inlandflug Kisoro – Entebbe
  • Alle Mahlzeiten und Getränke (exkl. alkoholische Getränke)
  • Gorilla-Trekking inkl. Permit
  • Schimpansen-Trekkings im Kibale Forest inkl. Permit
  • Golden Monkey-Trekking inkl. Permit
  • Pirschfahrten im berühmten Queen Elizabeth Nationalpark
  • Bootsfahrt auf dem Kazinga Kanal
  • Sämtliche Parkeintritte & Transfers
  • 4 x 4 Safari-Jeep – best in Uganda
  • Englisch sprechender Fahrer/Guide und HP 🙂 
  • Professionelle Betreuung

Im Preis nicht inbegriffen:

  • Internationaler Flug Zürich-Entebbe-Zürich
  • Persönliche Auslagen
  • Alkoholische Getränke
  • Reiseversicherungen

Fragen / Infos

Sie haben noch Fragen? Sie möchten noch mehr wissen? Sie sind interessiert aber es fehlen noch Infos? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren – wir freuen uns auf Sie!

Mail: hp.dubler (at) foto-dubler.ch